Auch innerhalb der Rigardu-Strukturen hat sich einiges verändert. Es wurde viel Arbeit und Gedanken hineingesteckt, Rigardu als Team enger zu verknüpfen, die Prozesse noch flüssiger laufen zu lassen und ein gutes Miteinander zu gewährleisten.
So haben wir in diesem Jahr eine Awareness-AG gegründet und Konzepte ausgearbeitet, wie wir intern besser aufeinander achten können, neutrale Ansprechpersonen haben, sollte es zu Konflikten kommen, und sicherstellen, dass auch wir ein möglichst diskriminierungsfreier Raum sind, in dem sich alle gesehen und geschätzt fühlen.
Sicherheit – oder das Sich-sicher-Fühlen – ist grundsätzlich ein Thema, das uns sehr durch das vergangene Jahr begleitet hat. Wir spüren den Rechtsruck im Land immer deutlicher und merken, dass unsere Arbeit nicht immer nur auf positive Resonanz trifft. Deswegen sahen wir uns genötigt, Sicherheitskonzepte für unsere Teamenden auszuarbeiten. Das bleibt ein stetiger Prozess, der sich daran anpassen muss, wie sich das politische Klima weiter verändert.
Um die Teamenden und den Arbeitskreis enger zu verbinden, haben wir auch hier unsere internen Strukturen angepasst und setzen jetzt auf gemeinsame Plena und kleine AG-Treffen, um sowohl das Teamgefühl und die Kommunikation zu stärken als auch produktiv zu bleiben und die Arbeit sinnvoll zu verteilen. Mittlerweile haben wir auch regelmäßig offene Plena, um Interessierten Einblicke zu geben.
Natürlich darf der Spaß nicht fehlen. Deswegen machen wir mehrmals im Jahr Ausflüge und Team-Wochenenden zusammen. Politische Arbeit gelingt nun einmal am besten, wenn man auch Freude daran hat und sich untereinander gut versteht. Dieses Jahr haben wir mit einer gemeinsamen Weihnachtsfeier abgeschlossen – und jetzt kann 2026 auch schon kommen.