Der 1. Weihnachtsfeiertag war ein eher ruhigerer Tag. Morgens verausgabten wir uns ein wenig in der Werkstatt, nachmittags dann ein paar Schubkarrenbausätze zusammengeschraubt. Abends war dann Weihnachtsfest mit den anderen Freiwilligen. Es gab richtig gutes Essen, Wein und Musik. Die Nacht verbrachten wir wieder an unserem schönen geschützten Platz am Hafen. Am Samstag sind wir mit Blick auf eine wunderschöne Kulisse und dem Rauschen des Meers aufgewacht.

Morgens sind wir nach einem reichhaltigen Frühstück zum Baumarkt gefahren, um dort Baustrahler zu besorgen, damit wir auch bei Dunkelheit an unserer Straße weiterbauen können. Leider stellten wir daraufhin fest, dass unser Generator fehlte. Er war in einer Nacht gestohlen worden, in der wir ihn aus Platzgründen unter dem Auto verstauten. Schade um das Gerät, für die Strasse können wir jedoch einen Generator aus der Werkstatt ausleihen.

Auf den Schrecken hin widmeten wir uns dann wieder den bekannten und routinierten Arbeitsschritten beim Unterkunft bauen: Holz zusägen, Folien für die Aussenschicht der Hütten schneiden und Transporter mit Baumaterial für den Jungle beladen. Später fanden wir dann doch noch ein eigenes Projekt, bevor es morgen dann an das Straßenbauprojekt geht: Wir bauten ein großes Regal aus insgesamt ca. 200 Paletten, damit dort Schlafsäcke und Zelte gelagert werden können. Um die passenden Paletten mit dem richtigen Maß zu finden und um die erste Regaletage zu bauen, waren wir bis 20:30 Uhr beschäftigt.

Während dessen kamen die zwei schon sehnsüchtig erwarteten Autos aus Deutschland. Jetzt zählen wir insgesamt 11 Mann und Frau. Nach einem selbst gekochtem Essen (Käsenudeln) gab es spät abends noch ein abschließendes Planungstreffen, bei welchem die Neuankömmlinge über die Situation vor Ort und die verschiedenen Aufgabenbereiche unterrichtet wurden. Auch eine Aufgabenverteilung für Sonntag hat stattgefunden. Somit kann’s morgen dann mit Bagger und Walze an unser eigentliches Projekt gehen: Straßen für den Jungle!

Verfasst von Fabio


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